VITA

  • Jahrgang 1952, aufgewachsen in Memmingen
  • Studium der Sozialpädagogik in München
  • Von 1975 bis 2015 in Augsburg im Bereich der Jugendhilfe tätig
  • Leitung zahlreicher pädagogischer Kunstprojekte
  • Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
  • Kunst am/im Bau: Landgericht Ingolstadt / Kinder- Jugend- und Familienhilfe Augsburg
  • 2004 Kunstpreis der Stadt Lindenberg
  • Seit 2012 Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler
  • Seit 2015 beruflich „ausgeklinkt“ und als freischaffender Künstler tätig

Anstelle eines Credos

„Ohne die immer wieder durchlebte Spannung zwischen ursprünglicher Idee und ihrer Korrektur durch direkte Arbeit und taktile Erfahrung, möchte ich mir plastisches Gestalten nicht vorstellen.“
C.P. Krögler

Ein Wort zu den Stuck Plastiken

Bei ihnen handelt es sich nicht um gegossene Formen sondern um „aufgebaute“ Einzelanfertigungen mit Stahlskelett. Ich verwende dazu Alabaster-Stuck, der mit Knochenleim und dem entsprechenden Pigment angesetzt wird. Der dadurch entstehende Stuck ähnelt dem „klassischen“ Kirchenstuck, ist durch und durch eingefärbt und erreicht eine extrem hohe, „jungem“ Marmor gleich kommende, über Jahre ansteigende Festigkeit. Die Lichtechtheit ist extrem hoch.

Der Verwirklichung voraus gehende Studien, anhand von Skizzen, habe ich im Lauf der Zeit durch das Entwickeln von Wachsmodellen ersetzt, die mir aufgrund ihrer Dreidimensionalität von Anfang an ein Gefühl für das räumliche „Funktionieren“ von Ideen geben.

Obwohl robust und wasserabweisend, sind meine bisher entstandenen Stuck-Skulpturen für Innenräume gedacht. Mittlerweile ist es mir möglich, Oberflächen zu gestalten, die für den Außenbereich tauglich und UV – resistent sind.